Frau B. verstorben (Eintrag vom 04.01.09)

Frau B. ist verstorben, teilweise waren die Kinder dabei, andere Kinder wollten lieber angerufen werden, weil sie mit der Situation nicht klar kommen.

Der Arzt war da, hat den Tod festgestellt.
Die Bewohnerin bleibt in der Regel noch kurze Zeit auf dem Zimmer, wird dann in das Verstorbenenzimmer gebracht um vom Bestatter abgeholt zu werden.

Nun war Frau B. aber noch auf der Station, der Arzt war da. 10 Minuten später kam einer der Söhne, sah die Mutter, lief zum Bett und versuchte krampfhaft die Dame zu reanimieren.

Ich habe schon vieles gesehen, aber sowas nicht.

Das war schon krass.

4 Gedanken zu “Frau B. verstorben (Eintrag vom 04.01.09)

  1. Hallo!
    Lese unregelmässig die teilweisen skurilen Einträge gerne. Echt krass was so kommunikativ passiert teilweise. Habe eine Story, die gehört unbedingt dazu:

    Meine Mutter (74) bekam gestern spätabends einen Anruf einer entfernten Verwandten meines verstorbenen Vaters. Als meine Mutter abhob und sich meldete war die entfernte Verwandte ganz erstaunt: Mensch liebe R., dass ich Dich höre, dass ich Dich telefonisch erreiche freut mich ausserordentlich, man hat mir erzhält Du seist gestorben!

    ..

    mfG
    Beltane

  2. Sehr… interessant. Wie seid ihr damit umgegangen, bzw. was habt ihr gemacht?

    War er vielleicht Anästhesist? Weißt ja, der Unterschied zwischen Kampfhunden und Anästhesisten ist, dass der Kampfhund vom Opfer ablässt, wenn es tot ist…

  3. Lol,der ist auch kein Anästhesist,meine das er als Maler oder Lackierer arbeitet wenn man sich die Kleidung anschaut.
    Wir haben ihm dann nochmal gesagt das der Arzt den Tod festgestellt hat und dann hat er auch mit dem Brustkorbquetschen aufgehört.

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